With time magic arises - Juli 19

Patanjali hat wahrscheinlich 200 Jahre vor Christus gelebt. Patanjal hat einer der Ursprungstexte im Yoga geschrieben. Die Yoga Sutren. Die Yogasutren sind kurze Verse welche Sutra (Fäden) heissen. Die Yogasutren sind ein Leitfaden für den Weg von Yoga um den Zustand des Yoga, der Einheit zu erreichen. Sie bestehen aus 195 Versen.

PYS 1.12

Abhyãsa vairãgyãbhãm tan nirõdhah

Die Identifikation mit den Fluktuationen des Geises kann durch Übung und nicht Anhaftung gestoppt  werden.

Patanjali definiert mit diesem Sutra, wie wir die Unstetigkeit des Geistes (Gedanken) mindern können, indem wir lernen, nicht an den Gedanken anzuhaften. Patanjali gibt uns damit eine zweistufige Methode wie wir durch Übung und Nicht-Anhaftung lernen, näher an den Zustand von Yoga, der Einheit zu kommen und unseren wahren Kern erkennen.. Das ICH, hinter unseren Gedanken und unseren Emotionen.

Abhayas heisst Praxis:

Praxis heisst hier, dass du mit einem Thema bleibst. Dies kann während einer Meditation oder aber auch in einer Asana sein. Du sitzt, weichst nicht aus, ein Gedanke kommt, nimmst du deine Reaktion der Gedanken wahr, und lässt sie los. Immer und immer wieder. Dies tust du solange wie nötig.

Abhaya, die Sadhana (spirituelle Praxis) ist eine fortwährende Praxis. Mit fortschreitender Zeit wird dein Geist ruhiger und du erfährst Ruhe.

Starte vielleicht mit einfach mal mit einer 5-Minütigen Meditation am Morgen. Disziplin ist hier auch gefordert, egal was ist, setzt dich hin und beobachte und lass los.

Sei experimentierfreudig, disziplinert und beobachte.

 

nadine widmer